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Bericht zur
Gemeinderatssitzung vom 29. Januar 2026
Am vergangenen Donnerstag traf sich der Ortsgemeinderat von
Volkesfeld zur ersten Sitzung des Kalenderjahres. Zu Beginn der Sitzung
gedachten die Ratsmitglieder dem im Oktober vergangenen Jahres verstorbenen
Ratsmitglied Ralf Adams mit einer Schweigeminute. Die Nachbesetzung soll in der
nächsten Gemeinderatssitzung erfolgen. Revierförster Stefan Braun sowie
Forstamtsleiter Martin Dreis stellten dann den Fortwirtschaftsplan für das
Haushaltsjahr 2026 vor und erläuterten die vorgesehenen Maßnahmen. Nach kurzer
Beratung wurde dieser einstimmig beschlossen. Nachdem sich bei der
vorangegangenen Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses keine Beanstandungen
ergaben, beschloss der Gemeinderat zudem den festgestellten Jahresabschluss für
das Jahr 2024 und die Entlastung des Ortsbürgermeisters sowie der
Beigeordneten. Hauptthema des Abends war jedoch der Haushaltsplan für das Jahr
2026. Der Haushaltsplan sieht im Ergebnishaushalt rund 1.052.000 Euro an Erträgen
vor, während die Aufwendungen rund 1.270.000 Euro betragen, so dass sich ein
Fehlbetrag von rund 217.000 Euro ergibt. Gegenüber dem Vorjahr (Fehlbetrag von
rund 72.000 Euro) ergibt sich die Veränderung im Wesentlichen aus dem
Buchverlust durch den Übergang der Wasser- und Kanalleitungen im Neubaugebiet
„Am Riethel“ (180.000 Euro) sowie der Übertragung der Regenrückhaltebecken an
den Eigenbetrieb Wasser/Abwasser der Verbandsgemeinde (27.000 Euro),
niedrigerer Schlüsselzuweisung A (33.300 Euro), steigenden Personalkosten
(16.000 Euro), Mehraufwendungen an Zinsen (13.000 Euro), reduziert um geplante
Buchgewinne aus Grundstücksverkäufen im Neubaugebiet (111.000 Euro). Zu den
größten Posten im sogenannten Ordentlichen Bereich zählt auch in diesem Jahr
die Unterhaltung des Kindergartens. Hier stehen den laufenden Aufwendungen in
Höhe von rund 241.000 Euro Erträge in Höhe von 195.000 Euro gegenüber, die sich
im primär aus der Zuweisung des Landes ergeben. Investitionen sieht die
Gemeinde in Höhe von 347.000 Euro vor, die sich im Wesentlichen aus den
Erschließungskosten für das Neubaugebiet ergeben und denen auch Einzahlungen
aus dem Verkauf von Grundstücken gegenüberstehen. Vorgesehen ist zudem die
Neuanlage von Urnengräbern, die Anschaffung eines Akkuschranks für den Bauhof
sowie eine Erweiterung der Spielfläche am Kindergarten. Da der Haushaltsplan
bereits vorberaten wurde, konnte dieser zügig und einstimmig vom Gemeinderat
beschlossen werden. |